Werde ich beim Wandern und Radfahren nicht furchtbar hungrig sein?

Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Die Antwort wird dich überraschen: Nein, im Gegenteil!

 

Beim Buchinger Fasten in Kombination mit Sport passiert etwas Magisches in deinem Körper. Hier sind drei Gründe, warum du dich bei unseren Touren kraftvoller fühlen wirst, als du es dir jetzt vorstellen kannst:

1. Sport ist der beste Hunger-Killer

Es klingt unlogisch, aber Bewegung unterdrückt das Hungergefühl. Wenn wir wandern oder radeln, schüttet der Körper Adrenalin und andere Botenstoffe aus, die dem Magen signalisieren: „Jetzt wird gearbeitet, nicht gegessen!“ Die frische Luft und die Ablenkung durch die Natur tun ihr Übriges.

2. Dein inneres „Schlaraffenland“

Im Alltag bekommen wir Hunger, wenn der Blutzucker sinkt. Beim Fasten zapfen wir jedoch unsere Fettreserven an. Selbst ein schlanker Mensch trägt zehntausende Kilokalorien in Form von Körperfett mit sich herum. Sobald du in der Ketose bist, hast du quasi dein eigenes Buffet immer dabei. Dein Körper „isst“ von innen – konstant und gleichmäßig. Das Ergebnis ist eine Ausdauer, die viele Teilnehmer als „meditativ“ und „unerschöpflich“ beschreiben.

3. Die Kraft der Säfte und Brühen

Anders als beim totalen Wasserfasten versorgen wir uns mit feinen Bio-Säften Mittags und die mineralstoffreichen Gemüsesuppen bzw. Brühen am Abend mit genau der richtigen Dosis an Elektrolyten. Das stabilisiert deinen Kreislauf und gibt dir den nötigen Kick für unsere Rad-  oder Wandertouren.

 

Mein Versprechen an dich: Wir passen das Tempo immer der Gruppe an. Wir rasen nicht, wir fließen. Du wirst staunen, wie leicht sich dein Körper anfühlt, wenn er nicht mit der schweren Verdauungsarbeit beschäftigt ist, sondern seine Energie direkt in deine Schritte oder Kurbelumdrehungen lenken kann.

Warum Bewegung deine Muskeln beim Fasten schützt

Es klingt paradox: Essen weglassen und trotzdem Sport treiben? Ja! Dein Körper ist ein hocheffizientes System, das nach dem Prinzip „Use it or lose it“ (Nutze es oder verliere es) arbeitet.

1. Das Signal an den Körper

Wenn du fastest und dich nicht bewegst, denkt dein Körper: „Ich brauche die Muskeln gerade nicht, sie verbrauchen nur unnötig Energie. Ich kann sie teilweise abbauen, um Proteine zu gewinnen.“ Sobald du aber wanderst oder Rad fährst, sendest du ein klares Signal: „Stopp! Diese Muskeln werden gebraucht!“ Dein Stoffwechsel versteht sofort, dass er die Energie primär aus den Fettdepots holen muss, um die Muskulatur zu erhalten.

2. Wachstumshormone als Schutzschild

Während des Fastens schüttet der Körper vermehrt HGH (Human Growth Hormone) aus. Dieses Hormon ist ein natürlicher Jungbrunnen und ein extrem starker Muskelschützer. In Kombination mit moderatem Ausdauersport sorgt es dafür, dass dein Körperfett schmilzt, während die wertvolle Muskelmasse konserviert wird.

3. Die Rolle der Ketose

Sobald du in der Ketose bist (etwa ab Tag 3), nutzt dein Körper Fett als Hauptenergiequelle. Da Fett fast unbegrenzt zur Verfügung steht, hat der Körper gar keinen Grund mehr, mühsam Muskeleiweiß in Zucker umzuwandeln. Die Ketone wirken sogar antikatabol, das heißt, sie hemmen den Proteinabbau direkt im Muskelgewebe.

sport-fasten.de